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Vorhergehendes Teil (Vorhergehendes Baustil)

In der estnischen Gutshofarchitektur (und teils auch in Siedlungen/ Städten) verbreitete sich im 17.-18. Jh. das Herrenhaus der sog. altbaltischen Art. Charakteristisch für dieses einstöckige Haus war die sich in der Mitte befindende Mantelschornstein-Küche. Um die zentrale Küche waren vier Zimmer. In den schornsteinseitigen Zimmerecken befanden sich Kachelöfen, deren Rauchabzüge sich oberhalb der Decke in den Mantelschornstein mündeten.

Die ältesten Gutsgebäude, die im altbaltischen Stil errichtet wurden, stammen aus dem 17. Jh. (Vana-Pääla/Taubenpöwel im Kirchspiel Keila/Kegel) oder sogar aus früheren Zeiten. Das Hauptgebäude im altbaltischen Stil wich im 18. Jh. (teilweise auch im 19. Jh.) dem Stil der stattlicheren Gebäudetypen.

Zugleich blieb der genannte Stil bei Nebengebäude (als Wohnhäuser der Gutsbeamten) bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts erhalten. Da die Herrenhäuser im altbaltischen Stil ihre Blütezeit in der Barockzeit erlebten, weisen diese Häuser äußerlich Merkmale des Barocks (wenn das Gebäude später nicht umgebaut wurde) auf.

 
Folgendes Teil (Folgendes Baustil)
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