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Die Periode der strengen klassizistischen Formen endete in den 1840-1850er und weiterhin wurden Details aus allen historischen Architekturstilen verwendet (aus Romanik, Gotik, Renaissance, Barock, Klassizismus) oder es wurde irgendein konkreter historischer Stil nachgeahmt. Diese Epoche kennt man unter dem Namen Historizismus. Wenn bei einem Gebäude ein konkreter historischer Stil (z.B. Gotik) nachgeahmt wurde und dabei andere Stile bei vielen Details nicht berücksichtigt wurden, handelt es sich um Neu- oder Pseudostil, bzw. Neu- oder Pseudogotik. Wenn bei einem Gebäude mehrere Stile nachgeahmt wurden, kann das Gebäude unterschiedlich klassifiziert werden, und oft wurde es auch getan.

In Estland dauerte die Epoche des Historizismus bei der Gutshofarchitektur bis zum Ersten Weltkrieg. In dieser Zeit wurden viele neue Gutshöfe errichtet und noch mehr alte Gutshöfe umgebaut. Die meisten Gutshöfe in Estland haben einige Details aus dem Historizismus erhalten.

Beispiele von Gutshöfen in der Neugotik sind: Keila-Joa/Schloss Fall, Vasalemma/Wassalem, Laitse/Laitz, Alu/Allo, Lehtse/Lechts (in Trümmern), Lööne/Köln, Pihtla/Pichtendahl (in Trümmern), Lustivere/Lustifer, Kukulinna/Kuckulin (im Tudorstil), Alatskivi/Allatzkiwwi (Nachahmung des Schlosses Balmoral in Schottland), Sangaste/Schloss Sagnitz, Aavere/Afer (in Trümmern), Friedhofskapelle des Guthofes Kose-Uuemõisa/Neuenhof (in Trümmern), Friedhofskapelle des Guthofes Esna/Orrisaar, Friedhofskapelle des Guthofes Velise/Felx, Friedhofskapelle des Guthofes Kabala/Kabbal (in Trümmern).

Beispiele von Gutshöfen in der Neurenaissance sind: Arkna/Arknal, Inju/Innis, Puurmani/Schloss Talkhof, Avanduse/Awwandus, Raadi/Rathshof (in Trümmern), Muraste/Morras (in Trümmern), Saka/Sack, Muuga/Münkenhof, Käru/Kerro (im Kreis Pärnumaa/Pernau, umgebaut), Viljandi/Schloss Fellin, Laimetsa/Laimetz (in Trümmern), Ulvi/Oehrten (Anbau) , Harku/Hark , Kaagjärve/Kawershof (umgebaut).

Beispiele von Gutshöfen im Neubarock sind: Ravila/Meks (wiederaufgebaut nach der Brandstiftung im Jahre 1905), Laupa/Laupa, Halinga/Hallick , Järvere/Jerwen, Kärstna/Kerstenhof.

Beispiele von Gutshöfen im Neuklassizismus sind: Kumna/Kumna (Neue Hauptgebäude), Sooniste/Soinitz (wiederaufgebaut nach der Brandstiftung im Jahre 1905) Seli/Sellie und Kõima/Kaima(Anbau).

Andere vornehme und erhalten gebliebene historizistische Gutshöfe, die schwer zu konkreten Neostilen unterzuordnen sind: Kehtna/Kechtel, Kiviloo/Fegefeuer, Kose-Uuemõisa/Neuenhof, Kohala/Tolks, Malla/Malla, Veltsi/Weltz, Eivere/Eyefer, Jäneda/Jendel, Kolu/Kollo (im Kreis Järvamaa/Jerwen), Ungru/Linden (in Trümmern), Pädaste/Peddast, Kõljala/Köljall, Olustvere/Ollustfer, Pärsti/Perst, Kulina/Kullina, Roodevälja/Rodewal, Sänna/Sennen, Võidula/Karolinenhof, Kõltsu/Wellenhof, Heimtali/Heimthal, Laeva/Laiwa, Uderna/Uddern, Hummuli/Hummelshof, Sõmerpalu/Schloss Sommerpahlen, Luutsniku/Lutznik.

 
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