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Vorhergehendes Teil (Vorhergehendes Baustil)

 
In den Jahren 1800–1830, als die Vorbilder aus der Antike in vielen Fällen die Üppigkeit der Barockarchitektur fast ganz verdrängt haben, fing in Estland die hochklassizistische Periode an. Die Hochklassizistische Periode dauerte in Estland relativ kurze Zeit an und alle seine Formen konnten hier gar nicht verwurzeln. So blieb oft das hohe Dach mit Berücksichtigung auf das hiesige Klima und den Schnee erhalten.

Die Beispiele des Hochklassizismus: Saku/Sack, Riisipere/Riesenberg, Kernu/Kirna (im Kreis Harjumaa/Harrien), Kirna/Kirna (im Kreis Järvamaa/Jerwen), Kolga/Kolk, Raikküla/Rayküll, Udriku/Uddrich, Aaspere/Kattentack, Hõreda/Hoerdel, Pirgu/Pirk, Vohnja/Fonal, Uhtna/Uchten, Massu/Massau, Härgla/Herküll, Räpina/Rappin, Penijõe/Pennijöggi, Lihula/Schloss Leal, Kasti/Alt-Kasty, Triigi/Kau, Putkaste/Putkas (Inseln Hiiumaa/Dagö), Kurisoo/Kurrisal, Tori/Torri (im Kreis Järvamaa/Jerwen), Orina/Orgena (umgebaut) Torgebäude des Gutshofes Võhmuta/Wechmuth, Kleete des Gutshofes Käravete/Kerrafer.

Beispiele von Gutshöfen im Holzklassizismus sind: Einmanni/Korps, Räägu/Hochenheim, Riguldi/Rickholtz, Kehra/Kedder (umgebaut), und Uue-Varbla/Neu-Werpel.

Beispiele von Gutshöfen im Spätklassizismus sind: Mädapea/Meddapäh, Ontika/Ontika, Suure-Kõpu/Gross-Köppo, Kuremaa/Jensel, Sauga/Sauck (in Trümmern), Palivere/Pallifer, Vana-Võidu/Alt-Woidoma Paju/Luhde-Grosshof, Friedhofskappele des Gutes Järvakandi/Jerwakant.

Beispiele von Gutshöfen im Post-Klassizismus (Ende des 19. Jh.) sind: Pagari/Paggar, Järlepa/Jerlep (um 1905) und Torgebäude des Gutshofes Raadi/Rathshof.

 
Folgendes Teil (Folgendes Baustil)

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